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Aus verschiedenen 1:1 Entwurfsskizzen erwächst eine 1:1 Zeichnung. Die Größenverhältnisse der Kreuzform, seiner Schenkelstärken zu den hier verwendeten Flechtband Ornamenten werden offensichtlich.
Die Proportionen des „Rades“ im Verhältnis zum keltischen Kreuz lassen sich in der 1:1 Zeichnung erkennen.
Die Außenkontur des keltischen Kreuzes wird mittels einer Seilsäge aus dem Rohmaterial (Diabas) ausgearbeitet.
Die Außen- und Rückseite des Werkstückes wird steingerecht mit Hilfe von Pressluftwerkzeugen für Hartgesteine handwerklich überarbeitet, hier sehr fein gestockt.
Das Rad des keltischen Kreuzes wird von der Vorder- und Rückseite flächig zurückgesetzt, so dass optisch eine Durchdringung erzeugt wird. Anschließend wird das Werkstück mit Schlämmkreide behandelt, um weitere Arbeitsabläufe genau aufzeichnen zu können.
Die vier Durchdringungen des Rades werden aufgezeichnet und ausgearbeitet.
Das Flechtband-Ornament, die Kugel im Zentrum des Kreuzes und die umlaufende Kordel wird vom 1:1 Entwurf auf die Kreuz-Vorderseite übertragen.
Die Ornamentik wird präzise erhaben ausgearbeitet, angeschliffen und anpoliert.
Flechtband-Ornamente haben bedeutsamen Symbolgehalt, wie zum Beispiel die himmlische Herrlichkeit, das göttliche Wesen oder die Unteilbarkeit. Die Kugel im Zentrum des Kreuzes steht für die Vollkommenheit sowie den Kreislauf des Lebens.
Das keltische Kreuz wird an seinem Bestimmungsort aufgesetzt und fachgerecht befestigt.
Das Werk ist vollendet.